Der Beinaheleserbrief

In “Batman: The Dark Knight” heißt es: „You either die a hero, or you live long enough to see yourself become the villain”[1]. Wie es aussieht, habe ich mich für die zweite Variante entschieden. Fange ich jetzt wirklich an, Leserbriefe zu schreiben? In meiner Generation ist so etwas eher verschrien, aber jetzt sehe ich mich selbst kurz davor und in meinen Fingern juckt es ganz brutal. Um mir noch Entwicklungspotenzial für die Zukunft vorzuhalten, belasse ich es aber diesmal noch bei einem streitbaren Beinaheleserbrief (genauer: Zuschauerbrief).

Der Trend geht immer mehr zu naturbelassenen Lebensmitteln. Das haben inzwischen auch die öffentlich-rechtlichen Sender begriffen und so tummeln sich in den Mediatheken massenweise Dokumentationen zu diesem Thema. Dabei darf natürlich auch das Thema Wein nicht zu kurz kommen. In der neuesten Ausgabe von ZDF WISO[2] sollte es daher um die Tricks beim „Billigwein“ gehen. Interessiert schaltete ich also ein und war gespannt, welche Aspekte hier angesprochen werden. Nach 43 Minuten blieb ich allerdings etwas ratlos zurück. Und wenn es mir als Weinliebhaber schon so geht, will ich gar nicht wissen, wie es dem Ottonormalverbraucher damit ging.

Die Dokumentation nimmt ihren Anfang im Bordeaux. Dort wird eine Winzerin interviewt, deren Vater tragischer Weise an Lungenkrebs verstorben ist und die nun gegen die Weinindustrie ins Felde zieht. Eine von ihr in Auftrag gegebene Studie hat (angeblich) gezeigt, dass ein nicht unerheblicher Teil der Weine aus dem Bordeaux gesundheitsschädlich sei. Nachdem sie dieses Ergebnis veröffentlicht hatte, wurde sie von der Weinbaulobby[3] verklagt und steht nun einer horrenden Schadensersatzforderung gegenüber. Fairerweise lässt das ZDF auch einen Vertreter des Weinbauverbandes zu Wort kommen, der die Vorwürfe dementieren darf. So weit, so gut. Tatsächlich hat mich diese Information überrascht und ein wenig schockiert. Was ist denn nun dran an der Sache? Gute Frage. Keine Ahnung! So richtig aufklären kann uns das ZDF nämlich nicht. Natürlich werden mal wieder Probeflaschen aus Frankreich, Deutschland und Übersee in ein Labor geschickt und auf Rückstände von Pflanzenschutzmittel untersucht. Ein handfestes Ergebnis bleibt uns die Redaktion aber schuldig. Viel mehr werden wir mit einer schwammigen Aussage eines Toxikologen abgespeist. Er verkündet zwar alle Werte seien für sich unbedenklich und unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte, aber ob sich die Werte zusammen potenzieren, wüsste ja keiner. Klingt für mich stark nach Herrn De Maizière: „Ein Teil meiner Antwort könnte sie verunsichern.“ Ja genau, keine Antwort verunsichert mich aber im Zweifel noch ein bisschen mehr. Auf eine Auflösung warte ich vergebens. Ich bleibe mit diesem verunsicherten Gefühl zurück und kann mir jetzt selbst überlegen, was ich davon halte.Mal ganz abgesehen von dieser schwammigen Auflösung, bleibt zudem unklar, welche Stoffe die französische Winzerin nun eigentlich im Wein gefunden hat.

Danach wird erstmal der konventionelle Weinbau in die Zange genommen. Ein Weinhändler kommt zu Wort und prangert die Praktiken der Winzer an. Nach seiner Aussage seien 200 bis 300 „Zusatzstoffe“[4] bei der Weinbereitung zulässig und dazu kämen noch eine Vielzahl an Spritzmittel. Für ihn sei das nichts anderes als Kundentäuschung. Zur Untermauerung seines Standpunktes wird dann noch eine Biowinzerin mit ins Boot geholt, die ihren Trauben natürlich nur zuschaut, während diese ihre magische Weinwerdung vollziehen. An dieser Stelle sei mir der etwas überzogene Sarkasmus gestattet. Ein Weintechniker gibt den Antagonisten und er darf dann auch noch seinen Giftschrank vorführen; Reinzuchthefe und Bentonit inklusive. Zusätzlich kommt auch ein Vertreter des Deutschen Weinbauverbandes zu Wort, der sich allerdings weitestgehend hinter dem Gesetz versteckt. Einzig objektiv wird ein Forscher des Julius-Kühn-Instituts angehört, der verdeutlicht wie massiv der Schädlingsbefall in (Bio)Weinbergen sein kann. Hier vermischt sich bereits stellenweise die „Tricks“ im Weinberg mit denen im Weinkeller. Geschenkt, ich werde nämlich auch zwischen den Punkten springen.

Jetzt sind wir also mitten drin. Zusatzstoffe[5] beim Wein sind tatsächlich ein sensibles Thema. Viele Verbraucher sind sich nicht im Klaren darüber, wie viele Zwischenschritte das Lesegut durchläuft, bis es endlich auf der Flasche ist. Leider ist das dem Verbraucher auch nicht nach den 43 Minuten klar. An dieser Stelle versäumen es die Macher leider, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Ein Außenstehender bleibt nach dieser Reportage mit dem Gefühl zurück, die konventionellen (Billig)Winzer setzen sich im Keller mit Reagenzgläsern und Chemiebaukasten hin und basteln ihren Wein zusammen. Nahezu unerwähnt bleibt, dass viele der Stoffe schlichtweg notwendig sind, um einen sauberen Wein zu erzeugen. Ebenso unerwähnt bleibt, dass es sich bei vielen der Mittel um natürliche Produkte handelt. Etwa das eben erwähnte Bentonit ist nichts anderes als gemahlener Stein, der aufgrund seiner Zusammensetzung zur Entfernung thermoinstabiler Eiweiße und biogener Amine (teilweise allergierelevant) geeignet ist. Hört man allein den etwas martialisch klingenden Namen und sieht man dazu zementsackähnliche Verpackungen, schwant einem Böses. Ebenfalls komplett unerwähnt bleibt, dass Schönungsmittel bereits seit der Antike eingesetzt werden. Gänzlich ungeschönten Wein wollte noch nie jemand trinken, im Zweifel hat man eben Gewürze und Harz reingekippt. Nur äußerst beiläufig erwähnen die Reporter, dass auch im bio- und biodynamischen Weinbau derartige Mittel erlaubt sind. Wenn aber die Nullinterventions-Winzerin davon spricht, komplett natürlichen Wein zu machen, wäre eine kritische Nachfrage für den Biosektor schön gewesen. Im Idealfall hätte man dann auch noch nachgehakt, wieviel Prozent ihres Leseguts sie jedes Jahr auf den Müll werfen muss und ob Biokollegen auch ihren Most unbehandelt lassen. Wahrscheinlich wäre die Antwort bemerkenswert gewesen. Ganz versteckt findet sich der Satz „in ihren Keller kommt nur perfektes Lesegut“. Was so viel bedeutet wie, alles andere wandert in die Tonne!  Nur die wenigsten Winzer dürften ohne jede Form der Mostvorbehandlung auskommen und belastete Trauben kann ein Nullinterventionswinzer so gar nicht gebrauchen, also schmeißt er alles weg, was eine komplett unkontrollierte Gärung verursachen könnte. Bei andernfalls auftretenden Fehlern hilft selbst das heftigste (Schönungs)Mittel nichts mehr.

Das klingt jetzt alles nach Korinthenkackerei. Ich habe mit keinem der Beteiligten ein persönliches Problem und hatte auch die Weine der erwähnten Winzerin bereits im Glas. Aber derartig unreflektierte Berichterstattung birgt immer die Gefahr für Verwirrung zu sorgen. Mir geht es nicht darum, den konventionellen Herstellern von Billigweinen das Wort zu reden. Ganz im Gegenteil, derartige Weine sind ein Trauerspiel ohne jeden Charakter. Aber es klingt fast so, als würden nur Billigerzeuger solche Mittelchen einsetzen. Außerdem kann es auch nicht die Lösung sein, jeden (konventionellen) Winzer über einen Kamm zu scheren, der Schönungsmittel oder Zusatzstoffe einsetzt. Zumal wir uns von dem Gedanken verabschieden müssen, dass es einen wirklich komplett naturbelassenen Wein gibt. Aber genau in diese Kerbe des ewigen Naturweinnarrativs schlägt auch diese Reportage. Bereits die Rebenerziehung etc. stellt immer einen massiven Eingriff in die Natur dar. Die Weinrebe interessiert sich nämlich nur äußerst peripher für zucker- und extraktreiche Trauben. Wenn es nach ihr geht, kriecht sie mit mickrigen harten Beeren über den Untergrund und überwuchert alles, was ihr in den Weg kommt. Lassen wir eine Rebe einfach wild wachsen, wird sie aussehen wie der bucklige Cousin unserer Kulturpflanzen.

Zudem gibt es jede Menge Bösewichte, die sich an der zarten Rebe vergehen wollen. Pilzkrankheiten, Schädlinge und nervige Wettereignisse bringen so manchen Winzer jährlich zum Verzweifeln. Biowinzer versuchen diesen Problemen mit harmloseren Mitteln zu begegnen und sehen sich doch immer wieder harten Ernteausfällen ausgesetzt. Aber selbst mit der härtesten Chemiekeule lassen sich manche Widersacher nicht beseitigen und so waren 2021 insbesondere der falsche Mehltau und die Kirschessigfliege für massive Schäden verantwortlich. Herbizide wie Glyphosat etc. haben meines Erachtens in Weingärten nichts zu suchen und ich würde es sehr begrüßen, wenn alles nur noch Bio wäre. Solange aber die EU derartige Stoffe nicht endlich verbietet, sollten wir uns vielleicht nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Zumal wir hier die Winzer nicht vergessen dürfen. Die schuften sich das ganze Jahr über kaputt, um dennoch mit dem Risiko eines totalen Ernteausfalls leben zu müssen. Ein oder zwei harte Jahre können die meisten Weingüter bestimmt ausgleichen, bei den aktuell aufziehenden Klimaveränderungen ist aber irgendwann für jeden Schluss. Jeder Winzer (ob bio oder konventionell), den ich bislang kennengelernt habe, liebt seine Weinberge. Keiner davon würde unbedacht und aus reiner Profitgier sein Kapital, seine Böden, schädigen. Ausnahmen gibt es sicherlich auch hier, aber ich komme eben auch selten mit Fassweinwinzern in Kontakt die für die Großindustrie arbeiten.

Im Keller geht es dann aber gerade weiter. Die Trauben werden eben nicht auf wundersame Weise über Nacht zum köstlichen Wein. Während der Weinbereitung stellen sich einige Herausforderungen, denen die Winzer seit Jahrhunderten begegnen müssen. Schon bei den alten Römern war zum Beispiel bekannt, dass Kupfer und Schwefel einen positiven Effekt auf den Wein haben. Natürliche Schönungsmittel wie Eiklar und die Hausenblase sind ebenfalls seit Jahrhunderten bekannt. Bentonit, Kalk zur Entsäuerung etc. pp. sind auch keine Erfindung der bösen Industrie, sondern gehören seit x-Jahren zum Handwerk jedes Winzers. Besonders mag ich es daher, wenn Winzer davon reden, traditionellen Wein zu machen. Welche Tradition meinen sie da eigentlich genau? Zu meinem letzten Geburtstag bekam ich den Katechismus der Kellerwirtschaft von R. Meissner geschenkt. Dort wird ausführlich auf die Weinschönung eingegangen und dargelegt wie Weinfehler behoben werden können. Das Buch stammt übrigens aus dem Jahr 1926 – so viel zur Tradition.

Jetzt kann man bei Zusätze wie Gummi Arabicum, Reinzuchthefe und anderem Firlefanz sicherlich skeptisch werden. Vieles davon kommt freilich nur der Faulheit/Unfähigkeit mancher Winzer zupass. Und getoastete Holzchips zur Simulierung eines Barriqueausbaus kommen meines Erachtens wirklich einer Täuschung nahe. Diverse Mittel ermöglichen aber erst eine qualitätsorientierte Weinherstellung in schwierigen Jahrgängen. Außerdem sollte erwähnt werden, dass etliche Stoffe auch im bio- und im biodynamischen Weinbau zulässig sind[6]. Reinzuchthefe natürlich nur dann, wenn Winzer kellereigene Hefen isolieren und nachzüchten lassen. Dem ZDF wäre es hier vielleicht angeraten gewesen, Aufklärungs- statt Verwirrungshilfe zu leisten. Stattdessen aber lassen sie den (Bio)Weinhändler über Verbrauchertäuschung mit Reinzuchthefe schwadronieren, ohne zu erklären, worin der eigentliche Unterschied besteht. Weiß denn wirklich jeder Ottonormalweintrinker was weinbergs- oder kellereigene Hefen sind? Wissen die Konsumenten wirklich, welchen Einfluss eine Spontangärung hat? Oder ist ihnen am Ende gar nicht bewusst, dass gerade spontanvergorene Weine bei einer Histaminintoleranz besonders problematisch sein können?

Fragen über Fragen und leider kaum eine Antwort. Am Ende des Liedes bleib ich ein wenig perplex zurück. Das größte Ärgernis: Das ZDF hat den Ball auf dem Elfmeterpunkt und schießt ihn doch übers Stadiondach. Ziel der Reportage sollte wohl sein, den Konsumenten von Billigweinen wegzubewegen. Ein hehres und schönes Ziel! Ich unterschreibe jede Petition dafür. Am billigen Sekt habe ich mich ja selbst schon abgearbeitet. Allerdings verdribbeln sich die Reporter und machen ein Fass auf, dass sie am Ende leider nicht zubekommen. Nicht die grundsätzliche Verwendung von besagten Mitteln ist hier das Problem. Vielmehr hätte man stärker auf die Industrialisierung der Weinwirtschaft, die miserablen Traubenpreise und die Ausnutzung so mancher Marktmacht eingehen können. Von mir aus auch auf wirklich heftige Chemikalien wie Velcorin[7] oder die Frage nach nicht-veganen Schönungsmittel. Stattdessen beschränkt sich ein nicht unerheblicher Teil der Reportage auf das Bashing der Weinbereitunsgmittel ohne ausreichend klarzumachen, dass die allermeisten Winzer mit dem ein oder anderen Mittelchen nachhelfen. Eine wirklich kritische Auseinandersetzung findet nicht statt. Die Reportage dümpelt an der Oberfläche und macht noch nicht einmal Anstalten zumindest eine Schnorchelbrille aufzusetzen, um etwas tiefer zu gehen. Selbst wenn ich nur noch Weine im dreistelligen Eurobereich trinken würde, müsste ich damit rechnen, vielmehr sogar darauf hoffen, dass der Winzer sich mancher Hilfsmittel bedient. Andernfalls würde ich wahrscheinlich sehr viel Geld für eine möglicherweise untrinkbare Plörre ausgeben. Zusatzstoffe/Schönungsmittel in der Weinbereitung sind eben kein Phänomen des Billigweinsegments, sondern gehören zum (traditionellen) Handwerkszeug.

Ich möchte hier aber noch eine Lanze für die (deutschen) Winzer brechen. Mögen solche Stoffe auch zum Besteck der meisten Winzer gehören, werden die allermeisten dennoch darauf verzichten wo es nur geht. Sorgfältige Arbeit im Weinberg und -keller macht so manche Zugabe überflüssig. Gerade Qualitätswinzer lieben ihr Produkt und wollen es so gut und naturnah wie möglich auf den Markt bringen. Keiner hat hier Lust irgendwas zu panschen oder sonst ein Schabernack zu treiben. Schönungsmittel etc. können dazu dienen, einen Wein in die Spur zu bringen. Industrieller Einsatz im Unverstand führt aber zu nichtssagenden Massenweinen ohne Profil und Charakter. Im wahrsten Sinne des Wortes gilt: Die Dosis macht das Gift!

Zur Ehrenrettung des ZDF sei aber angemerkt, dass der restliche Beitrag zu den prekären Arbeitsbedingungen im südafrikanischen Weinbau vielen ein Signal sein dürfte. Hoffentlich lassen sich die Zuschauer wirklich davon wachrütteln. Aber genug des Nörgelns: Jeder kann sich ausrechnen, wieviel Sorgfalt bei einem Billigwein angewendet werden kann. Trotzdem macht selbst solcher Wein (höchstwahrscheinlich) weder blind noch blöd. Wer aber guten Wein erleben möchte, sollte vielleicht etwas tiefer in die Tasche greifen und sich um handwerkliche Weine bemühen. Mein Credo: „Finger weg vom Discounterwein!“ Ich für meinen Teil bemühe mich jetzt erstmal darum, keine Leserbriefe mehr zu schreiben und wende mich meinem Wein zu.

Château Giscours (Margaux) – 1986

Ein ganz besonderer Tropfen, den ein guter Freund zu meinem diesjährigen Geburtstag gestiftet hat. Das Altern hat diesem Wein wirklich gutgetan. Anders als bei mir selbst, sind nach 35 Jahren alle Ecken und Kanten verschwunden und es gibt auch keine merklichen Zipperlein. Ich würde jede Wette eingehen, dass dieser Wein mit so manchem Mittelchen behandelt wurde und gerade deshalb so stabil und alterungsfähig geworden ist. Diesen Punkt übersehen viele nämlich gerne, ungewünscht biologische Prozesse können (meist) nur durch Schönungsmittel vermieden werden. Wir waren von diesem Margaux jedenfalls wirklich begeistert: In der Nase ungemein tief und trotz des Alters noch merklich fruchtbetont. Am Gaumen dunkle Früchte, etwas Mokka und Tabak. Ganz tief in diesem dichten Bild erahnte ich noch etwas kräutriges. Eine noch immer sehr präzise Säure machte ihn enorm lebendig und die weichen Tannine gaben ihm ein würdiges Gerüst. Leider hatte der Korken seine beste Zeit hinter sich, geschadet hat es dem Wein aber zum Glück nicht. Wir blieben dank dem enormen Abgang staunend und ehrfürchtig zurück.

Errata: Ein aufmerksamer Leser hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich nicht sauber zwischen Zusatzstoffen und technischen Hilfsstoffen unterschieden habe. Ich habe entsprechende Anpassungen (weitestgehend) vorgenommen und eine entsprechende Fußnote eingefügt. Ebenso handelt es sich bei Glyphosat nicht, wie ursprünglich behauptet, um ein systemisches Pflanzenschutzmittel sondern um ein Herbizid. Auch dies habe ich entsprechend geändert. Ich bitte, diese Ungenauigkeiten zu entschuldigen. Zudem habe ich es mir erlaubt, eine weitere Quelle (Richtlinie des Ecovin Verband) einzubinden.


[1] Sinngemäß: „Entweder stirbst du jung oder du lebst lang genug um selbst zum Schurken zu werden.

[2] ZDF WISO: Wein mit Beigeschmack – Die Tricks der Wein-Industrie (Ausgestrahlt am 01.11.2021. Abzurufen unter: https://www.zdf.de/verbraucher/wiso/wein-mit-beigeschmack-die-tricks-der-wein-industrie-100.html)

[3] Branchenverband – Conseil Interprofessionnel du Vin de Bordeaux (CIBV)

[4] Eine kurze Recherche zeigt allerdings: Nach der geltenden Verordnung (EG) 606/2009 sind es vielleicht etwa um die 100 Hilfsmittel. In Anhang 1 A finden sich genau 43 zugelassene Önologische Verfahren und Behandlungen mit einigen Unterpunkten.

[5] Genauer: Hier ist zwischen Zusatzstoffen (bleiben im Wein) und technischen Hilfsstoffe (werden abgebaut/herausgefiltert) zu unterscheiden.

[6] Velcorin oder Dimethyldicarbonat (DMDC) wird zur Sterilisierung von Weinen eingesetzt. Das Zeug ist für sich genommen hoch toxisch und soll sich im Wein aber vollständig zersetzen. Mehr dazu findet ihr bei: https://www.effilee.de/reiner-wein-was-drin-ist-und-nicht-draufsteh/ (zuletzt abgerufen am: 05.11.2021).

[7] Siehe etwa die Richtlinie des Ecovin-Verbands: https://www.ecovin.de/richtlinie/ (zuletzt abgerufen: 07.11.2021).

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